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Auktionsarchiv: Los-Nr. 174-4029

Taschenuhr: technische Rarität, frühe Lepine mit Regulatorzifferblatt und Thermometer, zugeschrieben Houriet/Mairet, ca.1850, Provenienz: Sammlung Landrock

Schätzpreis
1.000 € - 10.000 €
ca. 1.107 $ - 11.074 $
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 174-4029

Taschenuhr: technische Rarität, frühe Lepine mit Regulatorzifferblatt und Thermometer, zugeschrieben Houriet/Mairet, ca.1850, Provenienz: Sammlung Landrock

Schätzpreis
1.000 € - 10.000 €
ca. 1.107 $ - 11.074 $
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

Ca. Ø46mm, ca. 55g, originales Silbergehäuse, innen mit späterer Widmung, extrem seltenes Kaliber mit ungewöhnlicher Ankerhemmung mit Goldanker, sehr schön erhaltenes Emaillezifferblatt nach der Gestaltung von Mairet, Regulatorblatt mit gleichgroßen, nebeneinanderliegenden Skalen für Stunden und Minuten, kleine Sekunde, im oberen Bereich Temperaturanzeige in "Réaumur", gebläute Stahlzeiger, optisch sehr schöner Zustand, Werk überholungsbedürftig. Die Uhr war ursprünglich Bestandteil der Sammlung Landrock und ist eine wirkliche Rarität. Bei der Temperaturanzeige in "Réaumur" handelt es sich um eine 1730 von dem französischen Naturforscher René-Antoine Ferchault de Réaumur aufgestellte Temperaturskala, deren Nullpunkt beim Gefrierpunkt des Wassers liegt und die den Siedepunkt des Wassers bei normalem, atmosphärischem Druck mit 80 Grad Réaumur angibt. Sylvain Mairet wuchs bei seinem Onkel F.I. Favre-Bulle auf, der ein berühmter Uhrmacher seiner Zeit war. Mairet selbst wurde zu einem der besten Uhrmacher von Le Locle. Von 1831 bis 1834 lebte er in London, wo er ein Freund von J.F. Cole wurde. Mairet arbeitete dort hauptsächlich für B.L. Vulliamy. Die Uhren, die er schuf, waren meist nach seinem eigenen Designs gestaltet (Quelle Dr. Crott). Über das Blatt der vorliegenden Uhr schreibt Fritz von Osterhausen: "Eine besonders elegante Art, ein Zifferblatt mit Thermometerskala zu gestalten, soll der Le Locler Chronometermacher Sylvain Mairet (1805-1890) um 1840 entwickelt haben. Jedenfalls wird diese Blattgestaltung Mairet zugeschrieben, wenn auch bisher kein von ihm signiertes Exemplar gefunden wurde. Es handelt sich um ein Regulatorzifferblatt wie bei Jürgensen/Houriet mit selbstständigen Kreisen für Stunde und Minute in Zifferblattmitte, einer kleinen Sekunde unten bei der 6 und im oberen Bereich um die 12 eine große, sektorale, von Rand zu Rand reichende Thermometerskala. Die Eleganz dieses Zifferblattes wird durch eine ganz schmale, knappe Lunette unterstrichen. Mehrere Schweizer Uhrmacher haben diese feine Zifferblattgestaltung übernommen, so z.B. Robert Brandt aus La Chaux-de-Fonds oder Laederich Frères aus St. Imier. (Quelle:Temperaturfühler für die Tasche, Klassik Uhren, 6 / 2004, S. 12ff). Diese Uhren sind extrem selten. Goldene Exemplare haben schon Preise um 20.000 Schweizer Franken erzielt. In Silber ist uns kein weiteres Exemplar bekannt (Quelle: https://www.cortrie.de/go/J5n).

Auktionsarchiv: Los-Nr. 174-4029
Auktion:
Datum:
19.10.2019
Auktionshaus:
Auktionshaus Cortrie
Süderstrasse 282
20537 Hamburg
Deutschland
mail@cortrie.de
+49 (0)40 21906520
+49 (0)40 219065229
Beschreibung:

Ca. Ø46mm, ca. 55g, originales Silbergehäuse, innen mit späterer Widmung, extrem seltenes Kaliber mit ungewöhnlicher Ankerhemmung mit Goldanker, sehr schön erhaltenes Emaillezifferblatt nach der Gestaltung von Mairet, Regulatorblatt mit gleichgroßen, nebeneinanderliegenden Skalen für Stunden und Minuten, kleine Sekunde, im oberen Bereich Temperaturanzeige in "Réaumur", gebläute Stahlzeiger, optisch sehr schöner Zustand, Werk überholungsbedürftig. Die Uhr war ursprünglich Bestandteil der Sammlung Landrock und ist eine wirkliche Rarität. Bei der Temperaturanzeige in "Réaumur" handelt es sich um eine 1730 von dem französischen Naturforscher René-Antoine Ferchault de Réaumur aufgestellte Temperaturskala, deren Nullpunkt beim Gefrierpunkt des Wassers liegt und die den Siedepunkt des Wassers bei normalem, atmosphärischem Druck mit 80 Grad Réaumur angibt. Sylvain Mairet wuchs bei seinem Onkel F.I. Favre-Bulle auf, der ein berühmter Uhrmacher seiner Zeit war. Mairet selbst wurde zu einem der besten Uhrmacher von Le Locle. Von 1831 bis 1834 lebte er in London, wo er ein Freund von J.F. Cole wurde. Mairet arbeitete dort hauptsächlich für B.L. Vulliamy. Die Uhren, die er schuf, waren meist nach seinem eigenen Designs gestaltet (Quelle Dr. Crott). Über das Blatt der vorliegenden Uhr schreibt Fritz von Osterhausen: "Eine besonders elegante Art, ein Zifferblatt mit Thermometerskala zu gestalten, soll der Le Locler Chronometermacher Sylvain Mairet (1805-1890) um 1840 entwickelt haben. Jedenfalls wird diese Blattgestaltung Mairet zugeschrieben, wenn auch bisher kein von ihm signiertes Exemplar gefunden wurde. Es handelt sich um ein Regulatorzifferblatt wie bei Jürgensen/Houriet mit selbstständigen Kreisen für Stunde und Minute in Zifferblattmitte, einer kleinen Sekunde unten bei der 6 und im oberen Bereich um die 12 eine große, sektorale, von Rand zu Rand reichende Thermometerskala. Die Eleganz dieses Zifferblattes wird durch eine ganz schmale, knappe Lunette unterstrichen. Mehrere Schweizer Uhrmacher haben diese feine Zifferblattgestaltung übernommen, so z.B. Robert Brandt aus La Chaux-de-Fonds oder Laederich Frères aus St. Imier. (Quelle:Temperaturfühler für die Tasche, Klassik Uhren, 6 / 2004, S. 12ff). Diese Uhren sind extrem selten. Goldene Exemplare haben schon Preise um 20.000 Schweizer Franken erzielt. In Silber ist uns kein weiteres Exemplar bekannt (Quelle: https://www.cortrie.de/go/J5n).

Auktionsarchiv: Los-Nr. 174-4029
Auktion:
Datum:
19.10.2019
Auktionshaus:
Auktionshaus Cortrie
Süderstrasse 282
20537 Hamburg
Deutschland
mail@cortrie.de
+49 (0)40 21906520
+49 (0)40 219065229
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