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Auktionsarchiv: Los-Nr. 84

François Girardon

Möbel
06.12.2012
Schätzpreis
90.000 € - 100.000 €
ca. 118.074 $ - 131.193 $
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 84

François Girardon

Möbel
06.12.2012
Schätzpreis
90.000 € - 100.000 €
ca. 118.074 $ - 131.193 $
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

GROSSE REITERSTATUE DES LOUIS XIV IM MODELL VON 1695
Gießer: Victor Paillard, 1805 - 1886 Höhe: 107 cm. Gesamtlänge: ca. 100 cm. Plinthenlänge: 75 cm. Plinthentiefe: 37 cm. Gesamttiefe mit ausgestrecktem Arm ca. 61 cm. Der Herrscher in Rüstung, mit Imperatoren-Mantel zu Pferd, mit Allongeperücke, die linke Hand am Zügel, die rechte, leicht nach unten weisende Hand mit leicht ausgestrecktem Zeigefinger, der rechte Vorderhuf des Pferdes angehoben, der linke Hinterhuf über einem auf der Plinthe im Relief wiedergegebenen Bronzeschild und einem Schwert, als Symbol des Besiegers, der Schweif im oberen Teil durch ein Band zusammengebunden. An der Lambrequin-Satteldecke französische Lilien im Relief. Sorgfältig ausgearbeiteter Bronzeguss, das Pferd auf rechteckiger Plinthe in Bronze, daran die Signatur des Bildhauers "F. GIRARDON Sculp." sowie Gießersignatur "Victo PAILLARD Broncier à PARIS". Anmerkung: François Girardon war einer der führenden, wenn nicht der führende Bildhauer des 17. Jahrhunderts in Frankreich. Das überlebensgroße Reiterdenkmal wurde 1699 auf dem Place Vendôme in Paris aufgestellt, jedoch während der Revolution 1792 zerstört. Nur wenige Fragmente befinden sich heute noch im Louvre, daher können wir uns nur noch von den wenigen noch erhaltenen, kleineren Ausführungen des Modells eine Vorstellung der ursprünglichen bildhauerischen Wirkung des Denkmals machen. Der Künstler hat den französischen König im Kostüm der römischen Cäsaren wiedergegeben, das Allongeperückenhaar in großen, teilweise aufgelösten Locken wiedergegeben, vermittelt etwas von der Vorstellung des "Sonnenkönigs". Schwert und Schild am Boden, über das der linke Huf tritt, symbolisiert den Sieg über feindliche Heere. Möglicherweise hat sich ursprünglich in der rechten Hand ein Marschallstab befunden, was die leicht herabgeführte Unterarmpose erklären würde. Der in der Plinthe durch Signatur genannte Gießer Victor Paillard (1805 - 1886), ein früher Mitarbeiter der später so bekannt gewordenen Gießer der Werkstatt Barbedienne, stellte 1855 bereits auf der Weltausstellung aus. Er starb 1886 in Paris. Gussausführung und Alterspatina lassen erkennen, dass das Bronzestandbild noch aus der Originalzeit der Gießerwerkstatt stammt. Eine weitere Bronzeplastik Ludwig XIV nach Modell von Girardon befindet sich in der Royal Collection Windsor Castle. (881052)

Auktionsarchiv: Los-Nr. 84
Auktion:
Datum:
06.12.2012
Auktionshaus:
Hampel Fine Art Auctions GmbH & Co. KG
Schellingstr. 44
80799 München
Deutschland
office@hampel-auctions.com
+49 (0)89 288040
+49 (0)89 28804300
Beschreibung:

GROSSE REITERSTATUE DES LOUIS XIV IM MODELL VON 1695
Gießer: Victor Paillard, 1805 - 1886 Höhe: 107 cm. Gesamtlänge: ca. 100 cm. Plinthenlänge: 75 cm. Plinthentiefe: 37 cm. Gesamttiefe mit ausgestrecktem Arm ca. 61 cm. Der Herrscher in Rüstung, mit Imperatoren-Mantel zu Pferd, mit Allongeperücke, die linke Hand am Zügel, die rechte, leicht nach unten weisende Hand mit leicht ausgestrecktem Zeigefinger, der rechte Vorderhuf des Pferdes angehoben, der linke Hinterhuf über einem auf der Plinthe im Relief wiedergegebenen Bronzeschild und einem Schwert, als Symbol des Besiegers, der Schweif im oberen Teil durch ein Band zusammengebunden. An der Lambrequin-Satteldecke französische Lilien im Relief. Sorgfältig ausgearbeiteter Bronzeguss, das Pferd auf rechteckiger Plinthe in Bronze, daran die Signatur des Bildhauers "F. GIRARDON Sculp." sowie Gießersignatur "Victo PAILLARD Broncier à PARIS". Anmerkung: François Girardon war einer der führenden, wenn nicht der führende Bildhauer des 17. Jahrhunderts in Frankreich. Das überlebensgroße Reiterdenkmal wurde 1699 auf dem Place Vendôme in Paris aufgestellt, jedoch während der Revolution 1792 zerstört. Nur wenige Fragmente befinden sich heute noch im Louvre, daher können wir uns nur noch von den wenigen noch erhaltenen, kleineren Ausführungen des Modells eine Vorstellung der ursprünglichen bildhauerischen Wirkung des Denkmals machen. Der Künstler hat den französischen König im Kostüm der römischen Cäsaren wiedergegeben, das Allongeperückenhaar in großen, teilweise aufgelösten Locken wiedergegeben, vermittelt etwas von der Vorstellung des "Sonnenkönigs". Schwert und Schild am Boden, über das der linke Huf tritt, symbolisiert den Sieg über feindliche Heere. Möglicherweise hat sich ursprünglich in der rechten Hand ein Marschallstab befunden, was die leicht herabgeführte Unterarmpose erklären würde. Der in der Plinthe durch Signatur genannte Gießer Victor Paillard (1805 - 1886), ein früher Mitarbeiter der später so bekannt gewordenen Gießer der Werkstatt Barbedienne, stellte 1855 bereits auf der Weltausstellung aus. Er starb 1886 in Paris. Gussausführung und Alterspatina lassen erkennen, dass das Bronzestandbild noch aus der Originalzeit der Gießerwerkstatt stammt. Eine weitere Bronzeplastik Ludwig XIV nach Modell von Girardon befindet sich in der Royal Collection Windsor Castle. (881052)

Auktionsarchiv: Los-Nr. 84
Auktion:
Datum:
06.12.2012
Auktionshaus:
Hampel Fine Art Auctions GmbH & Co. KG
Schellingstr. 44
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Deutschland
office@hampel-auctions.com
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