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Auktionsarchiv: Los-Nr. 3

Assemani, Simone Globus caelestis cufico-arabicus Veliterni Muse...

Wertvolle Bücher
17.04.2018 - 18.04.2018
Schätzpreis
2.500 €
ca. 3.094 $
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 3

Assemani, Simone Globus caelestis cufico-arabicus Veliterni Muse...

Wertvolle Bücher
17.04.2018 - 18.04.2018
Schätzpreis
2.500 €
ca. 3.094 $
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

Assemani, Simone. Globus caelestis cufico-arabicus Veliterni Musei Borgiani ... praemissa ejusdem De arabum astronomia dissertatione et adiectis duabus epistolis Cl. Josephi Toaldi. 8 Bl., 219 S., 4 Bl. Mit 3 mehrfach gefalteten Kupfertafeln. 29,8 x 21,6 cm. Padua, Typis Seminarii, 1790. González-Ariza 81. Vgl. Fück 125. Nicht bei Zenker und Houzeau-Lancaster. – Erste und einzige Ausgabe des ausführlichen und reich illustrierten kufischen Himmelsatlasses, verfasst von dem kundigen Orientalisten Simone Assemani (1752-1821), "linguarum orientalium in seminario patavino professore et academiarum patavinae et volscorum socio illustratus" (Titel). Assemani "ist ein Abkömmling der um die Verbreitung der orientalischen Sprachen in Italien vielverdienten Familie, in welcher Joseph Simon, Stephan Evodius und Joseph Ludwig in der Literatur eine bedeutende Rolle behaupten. Simon studirte zu Rom, widmete sich dem geistlichen Stande, besuchte alsdann Syrien und Aegypten, und wurde 1785 Professor der orientalischen Sprachen an der Universität zu Padua, in welcher Eigenschaft er bis an seinen Tod wirkte" (Wurzbach I, 79). Die Beschreibung Assemanis, der aus der berühmten Orientalistenfamilie der syrischen Maroniten stammt, bezieht sich auf einen Himmelsglobus aus der Bibliothek des Kardinals Borgia in Velitri. Dieser Globus wird eingehend interpretiert - und aufgrund der umfangreichen Studien Assemanis, der auch Münzen und Handschriften als Quellen hinzuzog - er hatte viele Jahre an der Naniana in Venedig gearbeitet -, historisch eingeordnet. Die drei großen Karten (47 x 67 cm!) zeigen somit zahlreiche Motive sowie die Gesamtansicht des Globus. Wurzbach lobt und kritisiert: Der "Globus coelestis Cufico-Arabicus Veliterni musaei Borgiani illustratus: das prächtig gedruckte Werk büßt durch die Fehlerhaftigkeit des Globus wesentlich an seiner Brauchbarkeit ein" (a. a. O.). – Titel älter gestempelt und mit Nummer in Tinte, nur vereinzelt minimal fleckig, sonst kaum Gebrauchsspuren. Selten.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 3
Auktion:
Datum:
17.04.2018 - 18.04.2018
Auktionshaus:
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5a
14193 Berlin
Deutschland
[email protected]
+49 30 89380290
+49 30 8918025
Beschreibung:

Assemani, Simone. Globus caelestis cufico-arabicus Veliterni Musei Borgiani ... praemissa ejusdem De arabum astronomia dissertatione et adiectis duabus epistolis Cl. Josephi Toaldi. 8 Bl., 219 S., 4 Bl. Mit 3 mehrfach gefalteten Kupfertafeln. 29,8 x 21,6 cm. Padua, Typis Seminarii, 1790. González-Ariza 81. Vgl. Fück 125. Nicht bei Zenker und Houzeau-Lancaster. – Erste und einzige Ausgabe des ausführlichen und reich illustrierten kufischen Himmelsatlasses, verfasst von dem kundigen Orientalisten Simone Assemani (1752-1821), "linguarum orientalium in seminario patavino professore et academiarum patavinae et volscorum socio illustratus" (Titel). Assemani "ist ein Abkömmling der um die Verbreitung der orientalischen Sprachen in Italien vielverdienten Familie, in welcher Joseph Simon, Stephan Evodius und Joseph Ludwig in der Literatur eine bedeutende Rolle behaupten. Simon studirte zu Rom, widmete sich dem geistlichen Stande, besuchte alsdann Syrien und Aegypten, und wurde 1785 Professor der orientalischen Sprachen an der Universität zu Padua, in welcher Eigenschaft er bis an seinen Tod wirkte" (Wurzbach I, 79). Die Beschreibung Assemanis, der aus der berühmten Orientalistenfamilie der syrischen Maroniten stammt, bezieht sich auf einen Himmelsglobus aus der Bibliothek des Kardinals Borgia in Velitri. Dieser Globus wird eingehend interpretiert - und aufgrund der umfangreichen Studien Assemanis, der auch Münzen und Handschriften als Quellen hinzuzog - er hatte viele Jahre an der Naniana in Venedig gearbeitet -, historisch eingeordnet. Die drei großen Karten (47 x 67 cm!) zeigen somit zahlreiche Motive sowie die Gesamtansicht des Globus. Wurzbach lobt und kritisiert: Der "Globus coelestis Cufico-Arabicus Veliterni musaei Borgiani illustratus: das prächtig gedruckte Werk büßt durch die Fehlerhaftigkeit des Globus wesentlich an seiner Brauchbarkeit ein" (a. a. O.). – Titel älter gestempelt und mit Nummer in Tinte, nur vereinzelt minimal fleckig, sonst kaum Gebrauchsspuren. Selten.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 3
Auktion:
Datum:
17.04.2018 - 18.04.2018
Auktionshaus:
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5a
14193 Berlin
Deutschland
[email protected]
+49 30 89380290
+49 30 8918025
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