Premium-Seiten ohne Registrierung:

Auktionsarchiv: Los-Nr. 858

Albert Marquet, Bordeaux – Paris

Schätzpreis
50.000 € - 70.000 €
ca. 64.506 $ - 90.309 $
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 858

Albert Marquet, Bordeaux – Paris

Schätzpreis
50.000 € - 70.000 €
ca. 64.506 $ - 90.309 $
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

LES JOUTES A SETE FISCHERSTECHEN IN SETE, UM 1924 Öl auf leinwandbespanntem Karton. 33 x 41 cm. Links unten signiert.
Exemplarisches Werk des Künstlers um 1924. Das Gemälde lässt sich anhand der Federzeichnung „Les Quais à Sète“ datieren, die das Musée Paul Valéry Sète aufbewahrt. Diese zeigt den fast identischen Bildausschnitt als Ansicht von oben auf die Quais. Die Quaibrücke ist in der ausgeführten Version jedoch im Gegensatz zur Zeichnung von vielen Menschen bevölkert. Albert Marquet zog bereits mit 15 Jahren nach Paris, um dort seine künstlerische Ausbildung zu erhalten. 1890 lernte er dort Henri Matisse kennen, mit dem zusammen er 1897 die Malklasse von Gustave Moreau besuchte und mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Sein Einfluss und der der Fauves, zu dessen Mitbegründern ebenfalls Marquet zählt, schlägt sich in seinem Frühwerk in intensiven Farben nieder, während spätere Werkphasen eine differenziertere Tonalität aufweisen. Zahlreiche Reisen führten den Künstler durch Frankreich, Deutschland, Holland, Russland und die skandinavischen Länder, von 1940 - 1945 lebte er schließlich in Algier. Hafenmotive spielen eine große Rolle in Marquets Oeuvre, wobei ihn besonders das Spiel des Lichts interessiert. Es entstehen Darstellungen europäischer Häfen und des Pariser Seine-Ufers, die der Künstler zu allen Jahres- und Tageszeiten malt. Expertise: Mit einer Expertise des Wildenstein Institute, Guy Wildenstein, Paris vom 20.2.2010. Das Werk ist dort unter der Referenznr. 10.02.26/11111/1548 registriert und wird in den in Vorbereitung befindlichen Catalogue critique der Gemälde aufgenommen. Provenienz: Galerie Druet, Paris (verso mit dem Etikett und Registriernummer „10783“). Privatsammlung, Süddeutschland. (981641) (18) Albert Marquet 1875 Bordeaux – 1947 Paris LES JOUTES A SETE, around 1924 Oil on canvasboard. 33 x 41 cm. Signed lower left. An exemplary work, creation date around 1924. The painting can be dated on the basis of the Indian ink pen drawing “Les Quais à Sète”, which is preserved by the Musée Paul Valéry Sète. It shows a nearly identical view from above down on the quays. In contrast to the drawing, the harbour bridge is crowded by many pedestrians. Albert Marquet moved to Paris at the early age of 15 to receive his artistic training. In 1890, he met Henri Matisse with whom he attended Gustave Moreau’s art class. Matisse and Marquet stayed friends for their whole lives. Matisse as well as Fauves’ influence – Marquet was one of the co-founders – led him to the usage of intense colours in his early years, while his later oeuvre is characterized by differentiated damp nuances. Expert‘s note: This work is accompanied by a certificate of authenticity by the Wildenstein Institute, Guy Wildenstein, Paris, dated 20.02.2010. The painting is registered under the reference number 02.26/11111/1548 and will be enclosed in the catalogue critique of the paintings being prepared. Provenance: Galerie Druet, Paris (verso with the gallery label and the registration no. “10783”). Private collection, South Germany.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 858
Auktion:
Datum:
25.09.2014
Auktionshaus:
Hampel Fine Art Auctions GmbH & Co. KG
Schellingstr. 44
80799 München
Deutschland
[email protected]
+49 (0)89 288040
+49 (0)89 28804300
Beschreibung:

LES JOUTES A SETE FISCHERSTECHEN IN SETE, UM 1924 Öl auf leinwandbespanntem Karton. 33 x 41 cm. Links unten signiert.
Exemplarisches Werk des Künstlers um 1924. Das Gemälde lässt sich anhand der Federzeichnung „Les Quais à Sète“ datieren, die das Musée Paul Valéry Sète aufbewahrt. Diese zeigt den fast identischen Bildausschnitt als Ansicht von oben auf die Quais. Die Quaibrücke ist in der ausgeführten Version jedoch im Gegensatz zur Zeichnung von vielen Menschen bevölkert. Albert Marquet zog bereits mit 15 Jahren nach Paris, um dort seine künstlerische Ausbildung zu erhalten. 1890 lernte er dort Henri Matisse kennen, mit dem zusammen er 1897 die Malklasse von Gustave Moreau besuchte und mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Sein Einfluss und der der Fauves, zu dessen Mitbegründern ebenfalls Marquet zählt, schlägt sich in seinem Frühwerk in intensiven Farben nieder, während spätere Werkphasen eine differenziertere Tonalität aufweisen. Zahlreiche Reisen führten den Künstler durch Frankreich, Deutschland, Holland, Russland und die skandinavischen Länder, von 1940 - 1945 lebte er schließlich in Algier. Hafenmotive spielen eine große Rolle in Marquets Oeuvre, wobei ihn besonders das Spiel des Lichts interessiert. Es entstehen Darstellungen europäischer Häfen und des Pariser Seine-Ufers, die der Künstler zu allen Jahres- und Tageszeiten malt. Expertise: Mit einer Expertise des Wildenstein Institute, Guy Wildenstein, Paris vom 20.2.2010. Das Werk ist dort unter der Referenznr. 10.02.26/11111/1548 registriert und wird in den in Vorbereitung befindlichen Catalogue critique der Gemälde aufgenommen. Provenienz: Galerie Druet, Paris (verso mit dem Etikett und Registriernummer „10783“). Privatsammlung, Süddeutschland. (981641) (18) Albert Marquet 1875 Bordeaux – 1947 Paris LES JOUTES A SETE, around 1924 Oil on canvasboard. 33 x 41 cm. Signed lower left. An exemplary work, creation date around 1924. The painting can be dated on the basis of the Indian ink pen drawing “Les Quais à Sète”, which is preserved by the Musée Paul Valéry Sète. It shows a nearly identical view from above down on the quays. In contrast to the drawing, the harbour bridge is crowded by many pedestrians. Albert Marquet moved to Paris at the early age of 15 to receive his artistic training. In 1890, he met Henri Matisse with whom he attended Gustave Moreau’s art class. Matisse and Marquet stayed friends for their whole lives. Matisse as well as Fauves’ influence – Marquet was one of the co-founders – led him to the usage of intense colours in his early years, while his later oeuvre is characterized by differentiated damp nuances. Expert‘s note: This work is accompanied by a certificate of authenticity by the Wildenstein Institute, Guy Wildenstein, Paris, dated 20.02.2010. The painting is registered under the reference number 02.26/11111/1548 and will be enclosed in the catalogue critique of the paintings being prepared. Provenance: Galerie Druet, Paris (verso with the gallery label and the registration no. “10783”). Private collection, South Germany.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 858
Auktion:
Datum:
25.09.2014
Auktionshaus:
Hampel Fine Art Auctions GmbH & Co. KG
Schellingstr. 44
80799 München
Deutschland
[email protected]
+49 (0)89 288040
+49 (0)89 28804300
LotSearch ausprobieren

Testen Sie LotSearch und seine Premium-Features 7 Tage - ohne Kosten!

  • Auktionssuche und Bieten
  • Preisdatenbank und Analysen
  • Individuelle automatische Suchaufträge
Jetzt einen Suchauftrag anlegen!

Lassen Sie sich automatisch über neue Objekte in kommenden Auktionen benachrichtigen.

Suchauftrag anlegen