Premium-Seiten ohne Registrierung:

Auktionsarchiv: Los-Nr. 18

18 Gebetbuch. auf Pergament

Nr. 121
03.11.2008 - 05.11.2008
Schätzpreis
4.000 €
ca. 5.092 $
Zuschlagspreis:
5.600 €
ca. 7.130 $
Auktionsarchiv: Los-Nr. 18

18 Gebetbuch. auf Pergament

Nr. 121
03.11.2008 - 05.11.2008
Schätzpreis
4.000 €
ca. 5.092 $
Zuschlagspreis:
5.600 €
ca. 7.130 $
Beschreibung:

18 Gebetbuch. Deutsche Handschrift auf Pergament . Um 1500. 127:98 mm. 130 (st. 156) Bll. mit 4 ganzseitigen Malereien u. 3 in einer Randleiste auslaufenden Initialen in Gold u. Farben sowie vielen zweifarbigen Initialen. Holzdeckelbd. um 1550 mit blindgepr. grünem Schweinsldrbez. u. 2 zisel. Schl. (oberes Schließbd. fehlt). Schätzpreis: (4.000,- €) / (5.440,- $) 15-19 Z., schwarze, zur bayerisch-österreichischen Bastarda neigende Textura; Überschriften, Hervorhebungen u. mehrzeilige Lombarden in Rot, letztere teilweise mit schwarzbraunem Federwerk verziert, anfangs 4 SS. Register in roter Bastarda. Die Anfänge der Gebete "Von d(er) hailigen Triualtigkait" (Bl. 4r), "Von dem Jungsten gericht" (44r) u. "Wer andechtigkliche(n) bey ainer meß welle sta(n)" (50r) sind mit einer fünf- bzw. sechszeiligen Initiale in Gold u. Farben geschmückt, die in einer ein- bzw. zweiseitigen Akanthusleiste ausläuft. Den Anfängen der Gebete "zesprechen so der mensch in ainer kirchen des Aplas begert", "ze trost allen glaubigen selen zenutz", "die Siben tag Zceiten von unser lieben frawen" u. "wie sich der mensch peichten sol" geht jeweils eine schöne ganzseitige Malerei voraus: dargestellt sind auf Bl. 46r ein Betender vor einem Altar mit Kreuzigungsbild, auf Bl. 87v die Erlösung der Seelen aus dem Fegefeuer, auf Bl. 93r die Jungfrau Maria im Gebet vor einem kirchenähnlichen Bau, auf Bl. 112v eine Beichte. Vor dem Neubinden im späteren 16. Jhdt. wurden 26 Bll. entfernt (3, 12, 15, 18, 21, 24, 27, 33, 36, 40, 43, 40, 82, 86, 121, 136, 139, 142, 144, 147, 149, 150, 152, 153, 155 u. 157), wohl alle mit Initial- oder Bildschmuck; teilweise wurde der fehlende Text in schwarzer Tinte auf den Leerstellen der vorausgegehenden Bll. ersetzt. Bei mehreren Bll. wurden Schnörkel bzw. Randleistenausläufer am oberen u. äußeren Rand etwas beschnitten. Gering fingerfl., gelegentlich leicht wasserfl. Der attraktive Einband gering berieben u. mit wenigen kl. Wurmspuren, das obere Schließband fehlt, das Leder des unteren ist brüchig. Vor- u. nachgebunden wurden jeweils 15 Bll. w. Bütten. A German-language vellum breviary probably copied in Bavaria or Austria c. 1500, lacking 26 of 156 leaves, but with four fine full-page miniatures and three decorative initials remaining, some extensions trimmed during rebinding in blind-tooled green pigskin over wooden boards c. 1550, missing text partly supplied by a hand of that period, two clasps, upper one lacking tie. Zuschlag: 5.600,- € / 7.616,- $ " " " Jahr Haus Auktion Preis Einband Zustand
18 Gebetbuch. Deutsche Handschrift auf Pergament . Um 1500. 127:98 mm. 130 (st. 156) Bll. mit 4 ganzseitigen Malereien u. 3 in einer Randleiste auslaufenden Initialen in Gold u. Farben sowie vielen zweifarbigen Initialen. Holzdeckelbd. um 1550 mit blindgepr. grünem Schweinsldrbez. u. 2 zisel. Schl. (oberes Schließbd. fehlt). Schätzpreis: (4.000,- €) / (5.440,- $) 15-19 Z., schwarze, zur bayerisch-österreichischen Bastarda neigende Textura; Überschriften, Hervorhebungen u. mehrzeilige Lombarden in Rot, letztere teilweise mit schwarzbraunem Federwerk verziert, anfangs 4 SS. Register in roter Bastarda. Die Anfänge der Gebete "Von d(er) hailigen Triualtigkait" (Bl. 4r), "Von dem Jungsten gericht" (44r) u. "Wer andechtigkliche(n) bey ainer meß welle sta(n)" (50r) sind mit einer fünf- bzw. sechszeiligen Initiale in Gold u. Farben geschmückt, die in einer ein- bzw. zweiseitigen Akanthusleiste ausläuft. Den Anfängen der Gebete "zesprechen so der mensch in ainer kirchen des Aplas begert", "ze trost allen glaubigen selen zenutz", "die Siben tag Zceiten von unser lieben frawen" u. "wie sich der mensch peichten sol" geht jeweils eine schöne ganzseitige Malerei voraus: dargestellt sind auf Bl. 46r ein Betender vor einem Altar mit Kreuzigungsbild, auf Bl. 87v die Erlösung der Seelen aus dem Fegefeuer, auf Bl. 93r die Jungfrau Maria im Gebet vor einem kirchenähnlichen Bau, auf Bl. 112v eine Beichte. Vor dem Neubinden im späteren 16. Jhdt. wurden 26 Bll. entfernt (3, 12, 15, 18, 21, 24, 27, 33, 36, 40, 43, 40, 82, 86, 121, 136, 139, 142, 144, 147, 149, 150, 152, 153, 155 u. 157), wohl alle mit Initial- oder Bildschmuck; teilweise wurde der fehlende Text in schwarzer Tinte auf den Leerstellen der vorausgegehenden Bll. ersetzt. Bei mehreren Bll. wurden Schnörkel bzw. Randleistenausläufer am oberen u. äußeren Rand etwas beschnitten. Gering fingerfl., gelegentlich leicht wasserfl. Der attraktive Einband gering berieben u. mit wenigen kl. Wurmspuren, das obere Schließband fehlt, das Leder des unteren ist brüchig. Vor- u. nachgebunden wurden jeweils 15 Bll. w. Bütten. A German-language vellum breviary probably copied in Bavaria or Austria c. 1500, lacking 26 of 156 leaves, but with four fine full-page miniatures and three decorative initials remaining, some extensions trimmed during rebinding in blind-tooled green pigskin over wooden boards c. 1550, missing text partly supplied by a hand of that period, two clasps, upper one lacking tie. Zuschlag: 5.600,- € / 7.616,- $ " " " Jahr Haus Auktion Preis Einband Zustand

Auktionsarchiv: Los-Nr. 18
Auktion:
Datum:
03.11.2008 - 05.11.2008
Auktionshaus:
Hartung & Hartung KG
Karolinenplatz 5a
80333 München
Deutschland
auctions@hartung-hartung.com
+49 (0)89 284034
Beschreibung:

18 Gebetbuch. Deutsche Handschrift auf Pergament . Um 1500. 127:98 mm. 130 (st. 156) Bll. mit 4 ganzseitigen Malereien u. 3 in einer Randleiste auslaufenden Initialen in Gold u. Farben sowie vielen zweifarbigen Initialen. Holzdeckelbd. um 1550 mit blindgepr. grünem Schweinsldrbez. u. 2 zisel. Schl. (oberes Schließbd. fehlt). Schätzpreis: (4.000,- €) / (5.440,- $) 15-19 Z., schwarze, zur bayerisch-österreichischen Bastarda neigende Textura; Überschriften, Hervorhebungen u. mehrzeilige Lombarden in Rot, letztere teilweise mit schwarzbraunem Federwerk verziert, anfangs 4 SS. Register in roter Bastarda. Die Anfänge der Gebete "Von d(er) hailigen Triualtigkait" (Bl. 4r), "Von dem Jungsten gericht" (44r) u. "Wer andechtigkliche(n) bey ainer meß welle sta(n)" (50r) sind mit einer fünf- bzw. sechszeiligen Initiale in Gold u. Farben geschmückt, die in einer ein- bzw. zweiseitigen Akanthusleiste ausläuft. Den Anfängen der Gebete "zesprechen so der mensch in ainer kirchen des Aplas begert", "ze trost allen glaubigen selen zenutz", "die Siben tag Zceiten von unser lieben frawen" u. "wie sich der mensch peichten sol" geht jeweils eine schöne ganzseitige Malerei voraus: dargestellt sind auf Bl. 46r ein Betender vor einem Altar mit Kreuzigungsbild, auf Bl. 87v die Erlösung der Seelen aus dem Fegefeuer, auf Bl. 93r die Jungfrau Maria im Gebet vor einem kirchenähnlichen Bau, auf Bl. 112v eine Beichte. Vor dem Neubinden im späteren 16. Jhdt. wurden 26 Bll. entfernt (3, 12, 15, 18, 21, 24, 27, 33, 36, 40, 43, 40, 82, 86, 121, 136, 139, 142, 144, 147, 149, 150, 152, 153, 155 u. 157), wohl alle mit Initial- oder Bildschmuck; teilweise wurde der fehlende Text in schwarzer Tinte auf den Leerstellen der vorausgegehenden Bll. ersetzt. Bei mehreren Bll. wurden Schnörkel bzw. Randleistenausläufer am oberen u. äußeren Rand etwas beschnitten. Gering fingerfl., gelegentlich leicht wasserfl. Der attraktive Einband gering berieben u. mit wenigen kl. Wurmspuren, das obere Schließband fehlt, das Leder des unteren ist brüchig. Vor- u. nachgebunden wurden jeweils 15 Bll. w. Bütten. A German-language vellum breviary probably copied in Bavaria or Austria c. 1500, lacking 26 of 156 leaves, but with four fine full-page miniatures and three decorative initials remaining, some extensions trimmed during rebinding in blind-tooled green pigskin over wooden boards c. 1550, missing text partly supplied by a hand of that period, two clasps, upper one lacking tie. Zuschlag: 5.600,- € / 7.616,- $ " " " Jahr Haus Auktion Preis Einband Zustand
18 Gebetbuch. Deutsche Handschrift auf Pergament . Um 1500. 127:98 mm. 130 (st. 156) Bll. mit 4 ganzseitigen Malereien u. 3 in einer Randleiste auslaufenden Initialen in Gold u. Farben sowie vielen zweifarbigen Initialen. Holzdeckelbd. um 1550 mit blindgepr. grünem Schweinsldrbez. u. 2 zisel. Schl. (oberes Schließbd. fehlt). Schätzpreis: (4.000,- €) / (5.440,- $) 15-19 Z., schwarze, zur bayerisch-österreichischen Bastarda neigende Textura; Überschriften, Hervorhebungen u. mehrzeilige Lombarden in Rot, letztere teilweise mit schwarzbraunem Federwerk verziert, anfangs 4 SS. Register in roter Bastarda. Die Anfänge der Gebete "Von d(er) hailigen Triualtigkait" (Bl. 4r), "Von dem Jungsten gericht" (44r) u. "Wer andechtigkliche(n) bey ainer meß welle sta(n)" (50r) sind mit einer fünf- bzw. sechszeiligen Initiale in Gold u. Farben geschmückt, die in einer ein- bzw. zweiseitigen Akanthusleiste ausläuft. Den Anfängen der Gebete "zesprechen so der mensch in ainer kirchen des Aplas begert", "ze trost allen glaubigen selen zenutz", "die Siben tag Zceiten von unser lieben frawen" u. "wie sich der mensch peichten sol" geht jeweils eine schöne ganzseitige Malerei voraus: dargestellt sind auf Bl. 46r ein Betender vor einem Altar mit Kreuzigungsbild, auf Bl. 87v die Erlösung der Seelen aus dem Fegefeuer, auf Bl. 93r die Jungfrau Maria im Gebet vor einem kirchenähnlichen Bau, auf Bl. 112v eine Beichte. Vor dem Neubinden im späteren 16. Jhdt. wurden 26 Bll. entfernt (3, 12, 15, 18, 21, 24, 27, 33, 36, 40, 43, 40, 82, 86, 121, 136, 139, 142, 144, 147, 149, 150, 152, 153, 155 u. 157), wohl alle mit Initial- oder Bildschmuck; teilweise wurde der fehlende Text in schwarzer Tinte auf den Leerstellen der vorausgegehenden Bll. ersetzt. Bei mehreren Bll. wurden Schnörkel bzw. Randleistenausläufer am oberen u. äußeren Rand etwas beschnitten. Gering fingerfl., gelegentlich leicht wasserfl. Der attraktive Einband gering berieben u. mit wenigen kl. Wurmspuren, das obere Schließband fehlt, das Leder des unteren ist brüchig. Vor- u. nachgebunden wurden jeweils 15 Bll. w. Bütten. A German-language vellum breviary probably copied in Bavaria or Austria c. 1500, lacking 26 of 156 leaves, but with four fine full-page miniatures and three decorative initials remaining, some extensions trimmed during rebinding in blind-tooled green pigskin over wooden boards c. 1550, missing text partly supplied by a hand of that period, two clasps, upper one lacking tie. Zuschlag: 5.600,- € / 7.616,- $ " " " Jahr Haus Auktion Preis Einband Zustand

Auktionsarchiv: Los-Nr. 18
Auktion:
Datum:
03.11.2008 - 05.11.2008
Auktionshaus:
Hartung & Hartung KG
Karolinenplatz 5a
80333 München
Deutschland
auctions@hartung-hartung.com
+49 (0)89 284034
LotSearch ausprobieren

Testen Sie LotSearch und seine Premium-Features 7 Tage - ohne Kosten!

  • Auktionssuche und Bieten
  • Preisdatenbank und Analysen
  • Individuelle automatische Suchaufträge
Jetzt einen Suchauftrag anlegen!

Lassen Sie sich automatisch über neue Objekte in kommenden Auktionen benachrichtigen.

Suchauftrag anlegen